Seidlalm © David Schreyer

Digital Detox Seminare und analoge Tagungshighlights

Wie uns echte Begegnungen (in der Natur) gesund halten.

Die Digitalisierung bringt viel Gutes mit sich, aber vor allem bei der Smartphone-Nutzung gilt es ein gesundes Ausmaß zu finden. Wie Sie Ihr persönliches Verhalten dazu überprüfen und gegebenenfalls anpassen können, erfahren Sie in unseren 7 Tipps.
Außerdem wollen wir Ihnen zeigen, wie in Tirol bei Seminaren und Tagungen ganz viel Energie getankt werden kann.

Das Mobiltelefon hat sich von der reinen Telefonie hin zu einem Online-All-Round-Device entwickelt. Doch permanente Erreichbarkeit macht krank.
Eine Studie der Arbeiterkammer Niederösterreich ergab, dass Menschen, die permanent für Vorgesetzte und Kolleg:innen erreichbar sind, doppelt so häufig an psychischen Erkrankungen leiden, als jene, die in der Freizeit das Smartphone abschalten.
Laut einer Umfrage von Statista, können sich 78 % der befragten Jugendlichen aus Österreich im Alter zwischen 11 und 18 Jahren sich nicht vorstellen, auf ihr Smartphone zu verzichten.

  • Die durchschnittliche Person erhält 63,5 Benachrichtigungen pro Tag (Telefonica, 2014).
  • 52 % überprüfen ihr Telefon ein paar Mal pro Stunde oder öfter (bis zu 150 Mal pro Tag), egal ob es eine Benachrichtigung gibt oder nicht (Gallup, 2015).
  • Dabei berührt, wischt und tippt der:die durchschnittliche Nutzer:in das Telefon 2.617 Mal pro Tag (King University Online, 2017).
  • Diese Zahlen betreffen nicht nur Millennials: 52 % der Boomer nutzen ihr Telefon während der Mahlzeiten (Nielsen, 2015), die mobile Nutzung erstreckt sich über alle Generationen (Smart Insights, 2019).

Dem entgegenwirkend schränken selbst die Schöpfer des Facebook-„Gefällt mir“-Buttons ihre eigene Social-Media-Nutzung erheblich ein. Adam Alter, der mit „Irrisistibe“ DAS Buch über die Entwicklung von süchtig machenden Smartphone-Apps geschrieben hat, schaltet sein Internet zu Hause jeden Abend mit einem automatischen Timer ab und empfiehlt die App „waste no time“.

Auch Unternehmer:innen sorgen sich bezüglich der permanenten Erreichbarkeit. So haben beispielsweise der Konzern Volkswagen oder die Deutsche Telekom strenge Regelungen eingeführt, was die Erreichbarkeit der Mitarbeiter:innen nach Feierabend angeht. Was zum Beispiel bedeutet, dass alle E-Mails nach Feierabend erst am nächsten Tag wieder im Posteingang landen.

Uwe Hück, der Betriebsrat Chef von Porsche, möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen und alle E-Mails nach Feierabend löschen. Die Mails sollen außerdem am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden.

Unser gewohnter Umgang mit Laptop, Handy und Co wirken sich auf Gesundheit, Konzentration, Wohlbefinden, Abgrenzung sowie auf unsere Freizeit und damit auch auf unser Privatleben aus. Wer seine Nutzung im Alltag reduzieren will, der:die muss allerdings seine:ihre Gewohnheiten ändern.

„Digital Detox“digitale Entgiftung – heißt der gesunde Gegentrend. Die Menschen möchten wieder analog sein, direkt miteinander sprechen und ihre Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen.

7 Tipps zur digitalen Reduktion:

  • Push-Nachrichten abstellen und öfters den Browser anstelle der Apps verwenden
  • Bewusstmachen: Apps wie „Quality Time“,“Menthal“ oder „Offtime“ zeichnen auf, wie häufig der*die Nutzer*in sein*ihr Smartphone aktiviert und was in dieser Zeit genutzt wird
  • Soziale Normen hinterfragen und Nachrichten nach seinem eigenen Rhythmus beantworten
  • Bewusst eine Smartphone-freie Zeit genießen und spüren „die Welt dreht sich trotzdem weiter“
  • Analoge Räume gestalten und Smartphone-freie Umgangszeiten vereinbaren
  • Flugmodus einschalten und „Runter vom Gas“
  • TIPP 7: Haben Sie schon einmal über ein „Digital Detox Seminar“, zB. in einem Digital Detox Retreat, nachgedacht

Welche Themen werden uns zukünftig weiter beschäftigen?

  • Nachhaltigkeit in ALL ihren Facetten. Der MENSCH steht im Fokus und bleibt der wichtigste Aspekt für Entscheidungen bei Geschäftsreisen
  • Sicherheit in allen Themenbereichen (Hygiene, Reisebeschränkungen, Terror…) bleibt ein zentrales Thema der Zukunft
  • Die Digitalisierung hat sich unglaublich rasch entwickelt und ist gekommen, um zu bleiben. Mit hybriden Meetings verbindet sich somit das Beste aus 2 Welten.
  • Im Gegenzug dazu werden wir uns bei all dem technischen Overload immer mehr mit „digital detox“ sowie körperlicher und mentaler Gesundheit beschäftigen.
  • Authentizität punktet und ist für eine erfolgreiche Kommunikation und gesunde Marke unerlässlich