Bergsilhouette © Heinz Zak

Rund um COVID-19

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu COVID-19

Informationen zum Thema MICE and COVID-19 Maßnahmen in Tirol

Bis 19. Mai 2021 sind folgende Veranstaltungen gestattet:

  •  unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist.

Ausgangsbeschränkung

Das Haus darf zwischen 20:00 und 06:00 Uhr nur unter folgenden Bedingungen verlassen werden

  • Abwendung von Gefahr für Leib, Leben und Eigenturm
  • Betreuung und Hilfestellung für unterstützungsbedürftige Personen, familiäre Pflichten
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • Berufliche und Ausbildungszwecken
  • Individualsport, Spaziergänge (/physische und psychische Erholung)
  • Unaufschiebbare behördliche und gerichtliche Termine

Ab 19. Mai 2021 kann das Veranstaltungsangebot unter der Einhaltung folgender Kapazitätengrenzen genützt werden:

  • Teilnehmer*innen müssen vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Teilnehmer*innenanzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar) – dies gilt auch für Kongresse
    • im Innenbereich: 1.500 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
    • im Außenbereich: 3.000 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • Teilnehmer*innenzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze:
    • im Innenbereich: 50 Personen
    • im Außenbereich: 50 Personen

Fach- und Publikumsmessen

  • Kapazitäts-Beschränkung 20m² pro Besucher*in
  • Registrierungspflicht für Besucher*innen
  • Verköstigung von Besucher*innen analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Gastronomie erlaubt
  • 2 Meter Mindestabstand für Gäste gegenüber Personen aus anderen Besucher*innengruppen (oder ein freier Sitzplatz zwischen Besucher*innengruppen)
  • Anzeigepflicht für Veranstaltungen von 11 bis 50 Personen
  • Bewilligungspflicht durch die Gesundheitsbehörde für Veranstaltungen ab 51 Personen

Details zu den aktuellen Maßnahmen im Veranstaltungsbereich finden Sie auch HIER und auf der willkommen.tirol Website.
Weitere Informationen zu den Öffnungsschritten finden sie HIER.
Ein Factsheet für sichere Veranstaltungen in Tirol finden Sie in den untenstehenden Downloads.

Regelungen zum Thema Mund-Nasen-Schutz und Abstand:

  • Mindestabstand von 2 m zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  • FFP2-Masken Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Handel eingeführt. Generelle Mund-Nasen-Schutz-Pflicht an allen öffentlichen Orten sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freiluftbereich

Gültigkeitsdauer von Tests, überstandener Erkrankung und Impfung:

  • Selbsttest mit digitaler Lösung: 1 Tag
  • Antigentest: 2 Tage
  • PCR-Test: 3 Tage
  • Genesene Personen: bis 6 Monate nach der Krankheit
  • Geimpfte Personen: ab 22 Tage nach der Erstimpfung bis zu 1 Jahr

COVID-19 Präventionskonzept

Eine Verpflichtung zu einer Schulung zum*zur COVID-19 Beauftragten besteht nicht, jedoch muss einer bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen gestellt werden, der das Präventionskonzept durchführt.
Das Convention Bureau Tirol ist beim Thema COVID-19 stets auf dem neuesten Stand und hat auch die Ausbildung zum COVID-19 Beauftragten absolviert. Bei Fragen zum*zur Beauftragten bzw. zu den wichtigsten Inhaltspunkten eines Präventionskonzeptes stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung!
Eine Vorlage für ein Präventionskonzept sowie eine entsprechende Checkliste vom Österreichischen Roten Kreuz stehen für Sie unten als Download bereit.

Einreisebestimmungen

Seit 15. Jänner 2021 ist vor der Einreise nach Österreich eine elektronische Registrierung verpflichtend (Pre-Travel-Clearance – PTC). Die Registrierungsbestätigung ist bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen. Ausnahmen von der Registrierungspflicht bestehen u.a. für Pendler und Transitreisende sowie für Personen, die aus unvorhersehbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis einreisen.

Nähere Details sowie das Formular zum Download finden Sie HIER.

Mit 10. Februar 2021 tritt die neue COVID-19-Einreisenovelle in Kraf. Diese bringt Verschäfungen für Pender*innen soeie Neuerungen im Bereich verpflichtende Testungen bei der Einreise. Die gesamte Novelle kann HIER gefunden werden.

Mit 19. Mai 2021 werden neue Qualitätsbestimmungen gemäß der ECDC-Karte für Risikogebiete gelten:

  • Grün/Gelb/Orange: freie Einreise
  • Rot: keine Quarantäne, wenn die Personen getestet, geimpft oder genesen sind
  • Dunkelrot: Einreise nur für Getestete, Genesene oder Geimpfte und Quarantäne (Freitesten nach 5 Tagen)
  • Das bedeutet, dass die Einreise aus Ländern mit einer 14-Tage-Inzidenz von unter 500 (entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 250) die kein Virusmutationsgebiet sind, ohne Quarantäne möglich sein wird.

Ab 1. Juli 2021 werden weitere Erleichterungen folgen.

Veranstalter Schutzschirm

Die Veranstaltungsbranche gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um Anreiz und Sicherheit für die künftige Planung von Veranstaltungen zu geben, hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro gespannt. Seit Mitte Jänner 2021 können Anträge bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) gestellt werden. Die Bundesregierung hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der EU-Beihilfenrahmen angehoben wird. Das bedeutet auch für den Veranstalterschutzschirm höhere Förderungssummen pro Betrieb und eine längere Geltungsdauer.

  • Ursprünglich war dieser Schutzschirm auf 1 Mio. Euro pro Veranstalter begrenzt.
  • Eine erste Erhöhung auf 2 Mio. Euro pro Veranstalter wurde kürzlich umgesetzt und ist bereits beantragbar. Ein Umstieg von bestehenden Anträgen auf die höhere Fördersumme ist möglich.
  • In einem weiteren Schritt wird der Veranstalter-Schutzschirm II als Haftungsmodell mit einer maximalen Haftungsübernahme von 10 Mio. Euro pro Veranstalter ausgeweitet. Dafür wurde heute mit einem Initiativantrag im Parlament die gesetzliche Grundlage in die Wege geleitet.
  • Anträge bei der ÖHT für den Schutzschirm II mit der höheren Haftungssumme sind voraussichtlich ab dem Sommer möglich.
  • Der Beantragungszeitraum wird bis Dezember 2021 (bisher: Juni 2021) verlängert.
  • Bisher sind bei der ÖHT Ansuchen mit einem Zuschussvolumen von rund 110 Mio. Euro eingegangen. Das zeigt, dass dieses Instrument in Anspruch genommen wird.
  • Spitzenreiter bei den im ÖHT-Kundenportal angelegten Förderungsansuchen sind kulturelle Veranstaltungen gefolgt von Kongressen, Sport- und Business-to-Consumer-Veranstaltung.

Informationen über den besehenden Veranstalterschutzschirm 

  • Ziel: Ermöglichung der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerten, Großveranstaltungen, Bällen, Kongressen oder Sportveranstaltungen, trotz der COVID-19-Krise.
  • Art der Förderung: Zuschuss in Höhe von max. 90% für den finanziellen Nachteil, der aus einer COVID-19 bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung resultiert.
  • Die Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
  • Förderbare Kosten: nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette (z.B. Lieferanten, Technik, Catering, Künstler, Bar, Service, Florist, Veranstaltungsort, Rückabwicklungskosten, Werbekostenzuschüsse), sowie Personalkosten, die unmittelbar mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen.
  • Volumen und Abwicklung: Gesamtvolumen von 300 Mio. Euro. Abwicklung der Förderung erfolgt über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT).
  • Umfasst sind geplante Veranstaltungen bis Jahresende 2022.
  • Sollten Veranstaltungen im vorgegebenen Rahmen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden können, wird der finanzielle Nachteil der vorab bei der ÖHT eingereichten und bewilligten Veranstaltungen ausgeglichen.

Beispiel: Wenn ein Konzert am 1.6.2021 auf Basis der Richtlinie geplant ist und dafür eine Förderung zugesagt wurde, es aber aufgrund einer corona-bedingten Verordnung nicht stattfinden kann, werden insbesondere nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter übernommen. Davon abzuziehen sind die trotz Absage erzielten Einnahmen. Der daraus resultierende finanzielle Nachteil wird zu 90% ersetzt.

Mehr Details finden sie auch HIER.

Corona-Ampel

Die Corona-Ampel dient dazu ein einheitlich, koordiniertes und transparentes Bewertungssystem zu ermöglichen. Sie macht durch vier verschiedene Farben das Risiko einer bestimmten Region sichtbar und informiert über die eventuellen Maßnahmen die gesetzt werden können.

  • Rot: sehr hohes Risiko, unkontrollierte Ausbrüche
  • Orange: hohes Risiko, Häufung von Fällen
  • Gelb: mittleres Risiko, moderate Fälle
  • Grün: geringes Risiko, einzelne Fälle

Einen Überblick über die aktuelle Lage in Österreich können sie HIER erfahren. Die detaillierte Erklärung zu der Corona-Ampel finden Sie auf der Website des Sozial-, und Gesundheitsministeriums.

COVID-19 Präventionskonzept

Eine Verpflichtung zu einer Schulung zum COVID-19 Beauftragten besteht nicht, jedoch muss einer bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen gestellt werden, der das Präventionskonzept durchführt.

Das Convention Bureau Tirol ist beim Thema COVID-19 stets auf dem neuesten Stand und hat auch die Ausbildung zum COVID-19 Beauftragten absolviert. Bei Fragen zum Beauftragten bzw. zu den wichtigsten Inhaltspunkten eines Präventionskonzeptes stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung!

Eine Vorlage für ein Präventionskonzept sowie eine entsprechende Checkliste vom Österreichischen Roten Kreuz stehen für Sie unten als Download bereit.

Einschätzung zu den Auswirkungen von COVID-19 auf die Meeting Industrie

Die Meetings-Industrie wird sich grundlegend verändern und ein generelles Umdenken wird stattfinden. Die Branche wird sich innovativ und offen entwickeln und jeder für sich neue Zukunftsstrategien entwerfen müssen. Flexibilität, Optimismus und Lösungsorientierung sind (nicht nur jetzt) die Erfolgsrezepte.

Laden Sie sich die Branchen-Einschätzung des Convention Bureau Tirol hier herunter:

Einschätzung zu den Auswirkungen von COVID-19 auf die Meeting Industrie

pdf 93 kB

Aktuelle Informationen zum Coronavirus:

Aufgrund der Entwicklungen der letzten Zeit möchten wir Sie mit aktuellen Informationen zum Thema Covid-19 auf dem Laufenden halten. Die wichtigsten Updates, relevante Kontakte sowie häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus in Tirol lesen Sie auf nachfolgenden Websiten:

Flughafen Innsbruck

Informationen zur Kurzarbeit

Presseaussendungen zum Thema finden Sie außerdem hier:

Initiativen in Tirol

  • Über die Plattform www.wirkaufenin.tirol kann man Produkte und Waren von Tiroler Herstellern beziehen, um die heimische Wirtschaft zu stärken und damit helfen, Arbeitsplätze in Tirol zu erhalten

Das Team des Convention Bureau Tirol ist vom Home Office aus sehr gerne weiterhin in gewohnter Manier für Sie da. Alle Kontaktdaten finden Sie hier.